Themenwochen und Veranstaltungen


22. Februar 2026, 16 Uhr, KoFabrik, Stühmeyerstr. 33, Bochum

Der Sozialstaat ist bezahlbar!

30. politischer Kaffeeklatsch:
Alternativen zu einem Kürzungsprogramm
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11. März 2026 19 bis 21 Uhr, Wiesmann’s, Hochstraße 65 Bochum-Wattenscheid

Politischer Salon: KI – Einsatz in der Kommune

WatWerk e.V. möchte Bürger*innen und Politiker*innen miteinander in ein Gespräch auf Augenhöhe zum Thema „Künstliche Intelligenz (KI) – Einsatz in der Kommune“ bringen.
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12. März 2026 19 Uhr, Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108

Spendengala für die Villa Kunterbunt


bereits stattgefunden:

8. Februar 2026 16 Uhr, Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33

Es geht los: „NRW-Appell AfD-Verbot jetzt“

Die NRW-weite Kampagne „NRW-Appell Afd-Verbot“ wird ihre Auftaktveranstaltung in Bochum durchführen: »Am Sonntag, 8. Februar 16 Uhr geht es los! Der NRW-Appell für ein AfD-Verbot startet mit einer Auftaktveranstaltung in der Bochumer KoFabrik.

26. Januar 2026 19 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstraße 27


Filmvorführung CYCLING CITIES

Filmemacher Ingwar Perowanowitsch zeigt in seinem Dokumentarfilm, was die schönsten Fahrradstädte Europas auszeichnet und lebenswert macht.
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14. Dezember 16 Uhr, Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33


Goldrausch und Ausnahmezustand

28. politischer Kaffeeklatsch: ein politischer Reisebericht aus Peru von Andreas Baumgart

Während einer 2monatigen Reise durch Peru wurde Andreas Baumgart unmittelbar Zeuge der massiven Zerstörungen der Flüsse und Wälder durch den illegalen Goldabbau im peruanischen Amazonasgebiet. Er geht einher mit gewaltsamen Auseinandersetzungen, Straflosigkeit und Korruption.
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10. Dezember 18 Uhr, Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33

Tempo 30 in Bochum

Mit einer Temporeduzierung für den Autoverkehr werden die
Anwohner von Lärmemissionen und Luftschadstoffen entlastet.
Mit Tempo 30 kann es gelingen, die Unfallzahlen in Bochum zu
reduzieren. Zum Beispiel hat die Stadt Bologna mit Tempo 30
und der Anpassung der Straßen erreicht, dass es im letzten
Jahr keine Unfalltoten gab.
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30. November 16 Uhr, Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33

Gegen die Gender Rentenlücke

27. politischer Kaffeeklatsch zu der skandalösen Rentenlücke von 46 Prozent

Am 30. November um 16 Uhr – wie immer in der KoFabrik – findet der nächste politische Kaffeeklatsch statt. Er nimmt noch einmal das Thema Rente auf, aber dieses Mal mit dem Schwerpunkt des Gender Pension Gap.
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16. November 14 bis 18 Uhr, Studio 108 des Kulturzentrums Bahnhof Langendreer

Rat von unten

Wir wollen einen langfristigen Ort schaffen, an dem wir unsere Visionen einer demokratischen Selbstverwaltung miteinander teilen können, um lebhaft zu diskutieren, zu vernetzen und Kräfte zu bündeln.


Die neuen Mietenkämpfe

29. Oktober 19 bis 21 Uhr KoFabrik, Stühmeyerstraße 33

Diskussion mit Ralf Hoffrogge zu seinem Buch «Das laute Berlin – Deutsche Wohnen & Co enteignen und die Mietenbewegung»
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Grüner Wasserstoff – eine neues Kapitel deutscher Kolonialgeschichte?

5. Oktober 16 Uhr, Kino Endstation im Bahnhof Langendreer

In Namibia begingen deutsche „Schutztruppen“ den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts. Bis heute entzieht sich die Bundesregierung der Verantwortung für diesen Genozid, und ein „Versöhnungsabkommen“ scheiterte bisher daran, dass die Betroffenen nicht mit am Verhandlungstisch sitzen durften.
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Demo zum Safe Abortion Day

28. September, 16 Uhr, Hauptbahnhof

Das feministische Kollektiv Furore Bochum ruft zur Demo am Safe Abortion Day auf
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Solarstrom für alle — mein erstes (Balkon-)kraftwerk

27. September, 10:30-12:30 , Präsenz-Workshop Verbraucherzentrale NRW, Große Beckstraße 15

”Sonnenstrom für Alle – mein erstes Balkonkraftwerk – Vortrag und Workshop zum Schnuppern und Anfassen “
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Niedrige Heizkosten und gut gedämmte Wohnungen!

24.September, 19.00 Uhr, Quartiershalle der Kofabrik (Stühmeyerstr.33)

Im Sommer kühl, im Winter warm, und das ganze Jahr über bezahlbar – so wollen Mieter:innen ihre Wohnungen haben. weitere Informationen


Tax the Rich Demokratie geht nur gerecht

18. September 19:30 Uhr, Naturfreunde Langendreer, Hohe Eiche 20

Vor allem seit der Corono-Krise können wir beobachten, wie Milliardäre immer reichen werden. 10 % der Haushalte in Deutschland besitzen 60 % des Vermögens in Deutschland
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Kidical Mass

Samstag, den 20. September 11 Uhr, Start Spielplatz im Stadtpark

Kinder brauchen sichere Straßen – Straßen sind für alle da.
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Fridays for Future: Klimastreik zur Kommunalwahl12. September 15 Uhr, Hauptbahnhof Bochum

Der Kommunalwahlkampf läuft auf Hochtouren, die Podiumsdiskussionen haben begonnen, nur ein Thema scheint, anders als vor 5 Jahren bei der letzten Kommunalwahl, nicht auf der Agenda zu stehen: Klimaschutz.
weitere Informationen auf bo-alternativ


Quiz zur Kommunalwahl in Bochum
von den Omas gegen rechts

10. September 19 Uhr, Haus Wiesmanns, Hochstraße 65
12. September 19 Uhr, Naturfreunde Langendreer, Hohe Eiche 20

Anlässlich der Kommunalwahl am 14.9. haben wir, eine kleine Gruppe von Frauen aus dem Bochumer Bündnis gegen Rechts und von den Omas gegen Rechts,
ein Kneipenquiz mit 30 Fragen zur Kommunalpolitik und zu Bochum zusammengestellt. Kommt vorbei, spielt mit
Haus Wiesmanns
Naturfreunde Langendreer


Jubiläumsfeier Netzwerk Flüchtlinge
10 Jahre Netzwerk Flüchtlinge Langendreer

10. September 18 Uhr, Bahnhof Langendreer

Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer wird 10 Jahre – und das wollen wir feiern!
Wir laden herzlich zum Jubiläum ein.
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Seebrücke Demo: Solidarität statt Rechtsruck

6. September 16 Uhr, Hauptbahnhof Bochum

Im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen fordern wir: Solidarität statt Rechtsruck!
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Demonstration „Fair mobil in Bochum“

6. September 11 Uhr, Schauspielhaus Bochum

Kurz vor der Kommunalwahl ruft Radwende  mit dem ADFC und VCD für den 6. September um 11 Uhr zu einer großen Fahrraddemo auf. Startpunkt ist das Schauspielhaus Bochum
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Perspektivenwechsel, Die etwas andere Wahldiskussion

5. September 18:30 Uhr, In der Rotunde, Am Kulturgleis 3-5

mehr Informationen findet ihr hier


Stadtentwicklung und Gesundheit

4. September, 18:30 LutherLAB

BoGeSo – Bochum Gesund und Solidarisch nimmt die Kommunalwahlen zum Anlass um auf den engen Zusammenhang von Lebens- und Arbeitsbedingungen mit der Gesundheit der Menschen hinzuweisen

Gesundheitsversorgung ist mehr als eine rein medizinische Betreuung. Wie wir leben, wohnen und arbeiten hat direkten Einfluss auf unsere Gesundheit. Das Konzept der Stadtentwicklung hat direkten Einfluss darauf, ob unsere Gesundheit gefördert oder geschädigt wird.

Die Organisation der medizinischen Versorgung in Deutschland ist im Umbruch. Die Krankenhausstruktur wird reformiert, viele Behandlungen sollen in den ambulanten Bereich verschoben werden. Der ökonomische Druck ist groß, gleichzeitig werden von privaten Gesellschaften enorme Gewinne durch stationäre und zunehmend auch ambulante Gesundheitsdienstleistungen eingefahren.

BoGeSo hat sich als Verein der Idee einer gemeinwohlorientierten und quartiersbezogenen Gesundheitsversorgung verschrieben. Unserer Überzeugung nach kann dieser Ansatz nur umgesetzt werden, wenn das Wohl des Menschen und nicht die Rendite eines Unternehmens im Mittelpunkt steht und wenn eine
Stadtentwicklung für gesunde Lebensbedingungen sorgt.

Wie kann das gelingen? Welche Entwicklungen zeichnen sich aktuell ab? Inwiefern ist die Kommune verpflichtet in diesem Sinne einzuwirken?

Diese Fragen wollen wir am 04.09.2025 ab 18:30 Uhr im LutherLAB in Langendreer mit Euch und Ihnen diskutieren. Wir werden als Einstieg zwei Referate zu Modellen ambulanter Versorgung sowie zu Anforderungen an eine
gesunde Stadtentwicklung hören. Anschließend wollen wir diskutieren, ob und wie sich die Erkenntnisse auf unsere Stadt übertragen lassen. Dazu haben wir neben den Referenten auch VertreterInnen der Kommunen, der Politik und des Hausärztenetzes eingeladen.
Wir freuen uns auf Euer und Ihr Kommen und eine angeregte Diskussion.
Referate: Prof. Dr. H. Baumeister (Ev. Hochschule Bochum), Prof. Dr. J. Eyding (BoGeSo e.V.)
Moderation: K. Schwabedissen (BoGeSo e.V.)

Kurz vor den Kommunalwahlen am 14. September setzen die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West gemeinsam mit verschiedenen Bündnispartnern ein sichtbares Zeichen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.

Am Samstag, dem 30. August 2025, ab 12 Uhr, soll das Bochumer Rathaus mit einer Menschenkette symbolisch geschützt werden. Unter dem Motto

Bochum wehrt sich. Keine Nazis in unser Rathaus!

sind alle Bochumer Bürgerinnen und Bürger eingeladen, gemeinsam Haltung gegen Rechtsextreme zu zeigen.

Begleitet wird die Aktion von Musik und kreativen Beiträgen, die das Engagement für ein buntes, vielfältiges und solidarisches Bochum unterstreichen sollen.

Wir wollen deutlich machen, dass unsere Demokratie von aktiver Beteiligung lebt. Gerade in Zeiten wachsender rechtsextremer Tendenzen ist es wichtig, ein starkes, friedliches Zeichen für den Schutz unserer Demokratie zu setzen.

Alle Bochumerinnen und Bochumer sind aufgerufen: Kommen Sie zahlreich! Reihen Sie sich in unsere Menschenkette ein!

Bochum wehrt sich. Keine Nazis in unser Rathaus!
Menschenkette rund ums Bochumer Rathaus

Samstag, dem 30. August 2025, ab 12 Uhr, Bochum Rathaus


Was bedeutet eigentlich Sicherheit? – Stadtrundgang zum Thema Sicherheit und Ordnung

Samstag 30. August, 12 Uhr, Startpunkt Haupteingang Anneliese Brost Musikforum Ruhr (Marienplatz 1 / Viktoriastr., 44787 Bochum).

Stadtrundgang des Netzwerks »Stadt für Alle« zum Thema Sicherheit zusammen mit fachkompetenten Partner:innen. Der Rundgang endet an der Wiese vor dem Bergbaumuseum beim Auftakt des CSD. Mehr Infos zum Rundgang findet ihr auf der Webseite von »Stadt für Alle«.


Wir wollen wohnen

29. August, 16 bis 18 Uhr am Rathaus

Kundgebung zu unbezahlbaren und schlecht gepflegten Wohnungen mit Gewerkschaften und Sozialverbänden anläßlich des landesweiten Aktionstags
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Politikst du noch sauber?

Podiumsdiskussion der Ev. Hochschule mit OB-Kandidat*innen

26. August, 18 – 20 Uhr, Bahnhof Langendreer, Studio 108

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Rat von Unten

16. August, 14 bis 18 Uhr, Bahnhof Langendreer, Studio 108

Für nähere Informationen auf bo-alternativ


Zukunft der Stadt – Stadt der Zukunft

Politischer Salon zur Kommunalwahl mit den OK-Kandidatinnen in Bochum

6. August, 19 Uhr, Wiesmann’s, Hochstraße 65, Wattenscheid. Eintritt frei.

WatWerk e.V. lädt herzlich ein, an einer besonderen Veranstaltungsreihe im Vorfeld der kommenden Kommunalwahl teilzunehmen:

»In unserem Politischen Salon möchten wir mit den OB-Kandidatinnen und Kandidaten in Bochum und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern – über die Zukunft unserer Stadt ins Gespräch kommen.

Ihre Teilnahme am 06.08. haben zugesagt:
– Herr Jörg Lukat (SPD/Grüne)
– Dr. Andreas Bracke (CDU)
– Nadja Zein-Draeger (Stadtgestalter/Volt)
– Wiebke Köllner (DieLinke)
– Josef Winkler (UWG) vertritt Jens Lücking, da verhindert
– Dr. Rolf Heyer (FDP) vertritt Susanne Schneider, da verhindert
– Lena Bormann (Die Partei)

Im Vorfeld zum 06.08. haben wir mehrere offene Diskussionsabende zu zentralen Themen urbaner Entwicklung durchgeführt:

  1. Mobilität und öffentlicher Raum (12.03.25)
  2. Soziales Miteinander in Freiräumen (09.04.25)
  3. Klimagerechter Stadtumbau (21.05.25)

Als Ergebnis wurde aus den Gesprächen zu jedem Thema eine Kernaussage mit konkreten Anliegen und Vorschlägen formuliert.

Mobilität und öffentlicher Raum:
Zentrales Anliegen ist eine lebenswertere Stadt mit reduzierter Autonutzung. Der Fokus sollte auf Verkehrsberuhigung, alternative Mobilitätsformen und Flächengerechtigkeit liegen.

Soziales Miteinander in Freiräumen:
Zentrales Anliegen ist, Freiräume für soziale Begegnungen ohne Konsumzwang, insbesondere in den Stadtteilen, zu schaffen. Der Fokus sollte darauf liegen, Räume und Flächen für Freiräume zu schaffen, (bürokratische) Hemmnisse zur Einrichtung von Freiräumen abzubauen und bürgerschaftliche Initiativen zu unterstützen.

Klimagerechter Stadtumbau:
Zentrales Anliegen ist eine nachhaltige Stadtentwicklung unter Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen. Der Fokus sollte auf Hitzeschutz, Begrünung und Wasserwiederverwendung liegen.

Ergänzt haben wir die Kernaussagen durch eine sog. Wortwolke (speist sich aus den drei Themenabenden), die einen Eindruck über Inhalte, Intensität und Tiefe der Diskussionen bietet.

Wir haben die oben genannten Kandidat*innen für das Amt der Oberbürgermeisterin/ des Oberbürgermeisters gebeten, am 06.08. zu diesen Kernaussagen, Anliegen und Anregungen unter Zuhilfenahme von zwei Fragen Stellung zu beziehen..

  1. Was sind aus Ihrer Sicht die aktuellen Erfordernisse für die Stadt Bochum?
  2. Was ist realistisch, was kann in den nächsten 5 Jahren (Legislaturperiode) umgesetzt werden?

Anschließend ist ein offenes Gespräch an den Tischen geplant. Hier werden sich die Kandidat*innen im Dialog mit den Teilnehmenden den Fragen und Anregungen aus der Stadtgesellschaft zu stellen.

Im Rahmen des Veranstaltungsformats ist folgender Ablauf geplant:

  • Begrüßung
  • Kurze persönliche Einführung (je Kandidat/in 5 Minuten)
  • Stellungnahme zu den Bürgerthesen (je Kandidat/in 10 Minuten)
  • Offenes Gespräch an den Tischen (45 Minuten)
  • Kurzer Abschluss durch WatWerk          (5 Minuten)
  • Anschließend offener Abend

Der Politische Salon findet am 06.08.2025, 19.00 Uhr in den Räumen von WatWerk e.V. in der Kulturkneipe Wiesmann’s, Hochstr. 65, 44866 Bochum statt (Einlass ab 18.30 Uhr).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen interessanten Austausch!

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.«


Klimacamp

06. – 20 Juli Bochum Innenstadt

Auch in diesem Jahr veranstaltet Fridays for Future das Klimacamp mit einem breiten Programm, an dem sich viele Gruppen von Bochum Gemeinsam beteiligen werden. Das Programm des Klimacamps findet sich hier.

Superblocks – Die Verkehrswende von unten

Superblocks sind verkehrsberuhigte, begrünte und fußgängerfreundliche Stadtquartiere.
Superblocks bieten Lösungen auf drängende Herausforderungen wie Klimawandel, Luftverschmutzung und den Wunsch nach mehr Gemeinschaft im öffentlichen Raum.
Wenn die Einführung von Superblock erfolgreich sein soll, dann braucht es Bürgerbeteiligung.
Wie können wir in Bochum mehr Aufenthaltsqualität in den Vierteln erreichen?

Der VCD Bochum-Gelsenkirchen-Herne lädt ein zu einem Vortrag mit Diskussion.

bo-aktiv.de/superblocks


Grundsteinlegung für eine gute Idee – BVZ nachnutzen statt abreissen!

Samstag, 12. Juli 2025, 12 Uhr, Haupteingang des BVZ (Gustav-Heinemann-Platz 2–6)

In Form einer Performance legt das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« am 12. Juli 2025 den Grundstein für den Umbau des Bildungs- und Verwaltungszentrums und eine neue gemeinwohlorientierte Nutzung. Der utopische Spatenstich beginnt um 12 Uhr mit der feierlichen Präsentation des Entwurfs vor dem Haupteingang des BVZ (Gustav-Heinemann-Platz 2–6). Im Anschluss werden Partner*innen und Beteiligte aus den Bereichen Architektur, Stadtentwicklung, Kultur, Wohnen und Klimaschutz in kurzen Statements zum Umbauprojekt Stellung nehmen. Das Projekt sieht im ehemaligen BVZ unter anderem 100 Sozialwohnungen, eine Schule und eine Kindertagesstätte vor.

Zum Hintergrund:

VHS und Stadtbücherei werden in das neue »Haus des Wissens« umziehen. Die Stadt Bochum wird das dann nicht mehr benötigte Gebäude und die Fläche, auf der es steht, im Rahmen einer „Konzeptvergabe“ an Investor*innen abgeben. Der Erhalt des BVZ ist eine mögliche Option.

Das Netzwerk »Stadt für Alle« setzt sich für den Erhalt und die Nachnutzung des Gebäudes in einem gemeinwohlorientierten Sinne ein.

Der Bochumer Rat hat mit dem Klimanotstandsbeschluss auf den Klimawandel reagiert. Die Weiternutzung des Gebäudes und damit der im Gebäude gebundenen grauen Energie ist eine ökologisch sinnvollere Lösung als Abriss und Neubau.

Das Netzwerk »Stadt für Alle« hat im Mai und im Oktober 2024 auf zwei Veranstaltungen überzeugende Nachnutzungskonzepte für das BVZ vorgestellt. Die Veranstaltung legt nun den Grundstein für die Realisierung des Konzepts des Architekten Lennard Flörke.


Wie kann Bürgerbeteiligung gelingen? 


Polit-Talk „Demokratie braucht Partizipation“

20. Juni, 18:30 – 20:00 Uhr hinter Rotunde und Gleis 9: Freigelände, ab 18 Uhr Info-Tische der Initiativen

Sie sorgen sich um die Demokratie? Ihr wohnt in Bochum und wollt eure Stadt gern aktiv mitgestalten? Ihr kriegt mit, dass es im Rathaus immer wieder Entscheidungen gegen die Interessen der Bewohner*innen gibt?

Inhalt des Polit-Talk und Beschreibung der Teilnehmenden auf dem Podium

Das Kampagnenbündnis ‚Bochum Gemeinsam‘ macht sich stark für eine politische Kultur des Miteinanders, die der zunehmenden Entfernung von Politik und Bürger*innen wirksam entgegensteht:

„Wir wollen eine sorgende und nachhaltige Stadt für Alle, eine aktive Stadt, in der die Menschen Gehör finden, sich einbringen, mitentscheiden und gestalten können. Wir möchten Bochum bewegen – mit unserer Expertise, Ideen, Leidenschaft und Engagement. Viele Erfahrungen belegen: zivilgesellschaftliche Initiative ist in dieser Stadt oft nicht willkommen. Deshalb wollen wir eine andere politische Kultur, in der Partizipation ein verbindlicher Bestandteil der demokratischen Strukturen wird. Eine Stadt, in der Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft die Zukunft gemeinsam gestalten – das ist für uns gelebte Demokratie.“

Wie das gelingen könnte, wollen wir diskutieren mit:

Dr. Toralf Stark , er ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Geschäftsführer der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. In seiner Promotion erforschte er den Wandel demokratischer Bürgerbeteiligung seit den 50er Jahren. Dabei zeigte er, dass Bildung, Einkommen und politisches Interesse maßgeblich darüber entscheiden, auf welche Art und in welcher Häufigkeit politischer Beteiligung ausgeübt wird. Neben der Wahl- und Partizipationsforschung beschäftigte er sich intensiv mit Politischer Kultur- und Einstellungsforschung sowie der Entwicklung demokratischer Systeme.

Dieter Schöffmann aus Köln ist kommunalpolitisch und auf Bundesebene ehrenamtlich engagiert rund um das Thema kommunaler Selbstverwaltung mit einer aktiven Bürgerschaft und seit 35 Jahren selbständiger Berater mit Schwerpunkt auf Fragen des Bürgerengagements und der Bürgerbeteiligung und deren Beiträge zu einer guten gesellschaftlichen Entwicklung.

Andrea Wirtz engagiert sich in Bochum seit Jahren für echte Partizipation als Beitrag zu einer lebendigen und zeitgemäßen Demokratie. Sie hat als Mitglied im Netzwerk Stadt für Alle und dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung umfangreiche Erfahrungen mit unterschiedlichsten städtischen Beteiligungsprozessen gesammelt von der Bürgerinformation bis zur komplexen mehrjährigen Partizipation. Beim Zustandekommen der aktuellen zivilgesellschaftlichen Kampagne „Bochum Gemeinsam“ hat sie maßgeblich mitgewirkt.

Gabriele Fuchs (Moderation) hat gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Bochumer Osten den Verein LutherLAB e.V. gegründet. Zielsetzung des Vereins ist es, die denkmalgeschützte, entwidmete Lutherkirche zu einem multifunktionalen Begegnungszentrum für den Bochumer Osten zu entwickeln. Sie ist Mitglied im Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Bochum und verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Verwaltungsstrukturen der Stadt.

„Im Dialog entsteht ein futuristischer Ausblick“ schreibt die bobiennale in ihrem Eröffnungstext. Diese Veranstaltung soll die Utopie realistisch(er) machen!



Der FUSS e.V. stellt sich vor

Infostände in der Innenstadt

18. 20. und 21. Juni Huestraße / Ecke Hellweg 15:00 – 18:00 Uhr

Screenshot
Kennenlernen


Wer die Arbeit des FUSS e.V. kennenlernen und sich zur Situation von zu Fuß Gehenden in Bochum austauschen möchte, kann dies am 18., 20. und 21. Juni tun. Jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr stehen Mitglieder der Ortsgruppe an einem Stand an der Huestraße, Ecke Hellweg. Wichtig ist ihnen, ein Meinungsbild der Bevölkerung zum Fußverkehr in Bochum zu erhalten, und zwar über „Stimmzettel“. Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen werden die Stellungnahmen der Bürger ausgewertet und an Politik und Verwaltung weitergeleitet. Der FUSS e.V. setzt sich in erster Linie für mehr Sicherheit und Komfort für zu Fuß Gehende ein und will diese Ziele für Bochum vertreten.


Gesundheit und Geschlecht

Warum Frauen beim Herzinfarkt Bauchschmerzen haben und Männer trotzdem früher sterben

3. Juli, 18:30 Uhr, LutherLAB, Alte Bahnhofstraße 166, Bochum-Langendreer

BoGeSo – Bochum Gesund und Solidarisch e.V. stellt seine Veranstaltungsreihe in den Zusammenhang von Bochum Gemeinsam

Geschlechtsabhängige Unterschiede bei Entstehung und Therapie sind lange bekannt, aber…

Die moderne Medizin weiß schon seit einiger Zeit um geschlechtsabhängige Unterschiede bei Entstehung, Beschwerden und Therapie verschiedener Krankheiten. Trotzdem sind diese Erkenntnisse häufig noch nicht in Praxis und Alltag angekommen.

Sibylle Leipold, ärztliche Psychotherapeutin und Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und Hannah Rössler, Ärztin in Weiterbildung, möchten mit Ihnen über Chancen und Begrenzungen einer geschlechtersensiblen, medizinischen Versorgung ins Gespräch kommen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Gibt es einen Bedarf an geschlechterspezifischer Medizin für Bochum-Langendreer?

Kommen Sie und diskutieren Sie mit!


Demokratie geht nur gerecht! Abstieg in die Autokratie stoppen!

Politischer Kaffeeklatsch von Attac mit Klaus Dörre

29. Juni, 16 Uhr Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstr.

Gerade jetzt brauchen wir mehr Demokratie, wenn wir sie retten wollen

Besorgt fragen sich derzeit viele Menschen in diesem Land, ob die Demokratie noch zu retten ist. Der Aufstieg der radikalen rechten Kräfte scheint unaufhaltsam und gleichzeitig werden immer mehr von ihren Positionen durch Regierungshandeln übernommen: Migration, Bürgergeld, Angriffe auf Gleichstellungs – und Geschlechterpolitik sowie die offene Einschüchterung von zivilgesellschaftlichem Engagement.
Die radikale Rechte strebt autokratische Verhältnisse an und sieht in der Entwicklung in der USA unter Trump und vor allem dem Ungarn Victor Orbans die großen Vorbilder.
Wie kann eine solche Entwicklung aufgehalten werden? Natürlich muss die Demokratie verteidigt werden – aber bloße Verteidigung wird nicht reichen. Unser Referent, Klaus Dörre, hat intensiv zu Demokratie und rechter, autokratischer Entwicklung geforscht. Er kommt zu dem Schluss: „Wenn wir der Rechten erfolgreich begegnen wollen, dann müssen wir die Demokratie auf die Wirtschaft ausweiten“.
Dieser politische Kaffeeklatsch ist Teil der Kampagne „Bochum Gemeinsam – Aktiv für eine sorgende und solidarische Stadt“. Die Kampagne sieht in einer echten Partizipation von Bürger*innen an den täglichen politischen Entscheidungen einen wichtigen Baustein für den Ausbau und gleichzeitig den Schutz der Demokratie.
Professor Dr. Klaus Dörre war Professor für Arbeits-, Industrie-und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller Universität Jena und hat aktuell eine Gastprofessur für „Sozialökologische Nachhaltigkeitskonflikte“ an der Uni Kassel.


Bochum braucht Partizipation

Aktion am 10. Juli um 13:30 am Ruhrkongress


Wie wird Wohnen in Bochum wieder bezahlbar?

Podiumsdiskussion mit den OB Kandidat:innen zur Kommunalwahl

12. Juni, 18:00, Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33

Diskussion über die Thesen des Mietervereins

Die Kommunalwahl in Bochum rückt näher. Am 14. September haben alle wahlberechtigten Bochumerinnen und Bochumer die Wahl: Wer wird Bochums neuer Oberbürgermeisterin – und welche Partei soll den Kurs unserer Stadt mitbestimmen? Für uns im Mieterverein ist das ein guter Zeitpunkt, die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu bewerten und Forderungen für bezahlbares Wohnen aufzustellen. Dazu haben wir ein Thesenpapier erstellt, das in unseren Geschäftsstellen ausliegt und von der Homepage herunterladbar ist.

Über diese Thesen wollen wir mit den Oberbürgermeisterkandidat:innen diskutieren. Welche Forderungen teilen diese, welche eigenen Ideen wollen Sie umsetzen? Alle Bochumer:innen sind eingeladen, sich mit eigenen Fragen an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen.