Über die Veranstaltung „Perspektivenwechsel“ am 5. September um 18:30 Uhr in der Rotunde sprachen wir mit Andrea Wirtz und Törk Hansen.
? Für Freitag habt ihr zur Diskussionsveranstaltung „Perspektivenwechsel“ eingeladen. Wie weit seid ihr mit der Vorbereitung?
! Es wird ja ein völlig neues Format und da war natürlich einiges mehr zu überlegen als sonst. Aber jetzt ist alles geregelt. Die Podien sind vorbereitet und die Moderation steht.
? Wer wird denn überhaupt dabei sein? Wen habt ihr eingeladen?
! Zuerst natürlich die Menschen aus der Zivilgesellschaft und wir hoffen, dass – trotz der vielen anderen Veranstaltungen im Moment – Viele kommen. Dann die OB-Kandidat*innen der demokratischen Parteien. Zugesagt haben die Kandidat*innen von SPD/Grüne, Linke, Volt/Stadtgestalter, UWG, Die Partei und die FDP mit einem Vertreter. Und schließlich Kandidierende für Rat und Bezirksvertretungen – da gibt es bisher Rückmeldungen von allen außer SPD und CDU.
? Die Veranstaltung am Freitag ist Höhepunkt eurer Kampagne von Bochum gemeinsam. Was ist da im Detail geplant?
! Wir meinen es ernst mit dem Perspektivenwechsel. Wir möchten, dass diejenigen, die sich bei der Wahl um politische Ämter in dieser Stadt bewerben, tatsächlich einmal die Perspektive wechseln und sich in der Rolle der Zuschauer*innen wiederfinden. Auf dem Podium sitzen nicht die Kandidat*innen, sondern die Zivilgesellschaft, vertreten durch verschiedene Initiativen. Diese formulieren ihre Erwartungen an die Kommunalpolitik der nächsten fünf Jahre, benennen Probleme, die es zu lösen gilt. Anschließend können die Kandidat*innen Fragen stellen und die Zivilgesellschaft sich mit Kommentaren und Meinungen einbringen. Das Ganze soll ein wirklich zügiger Schlagabtausch werden, und wir freuen uns besonders, dass es uns gelungen ist, die neue Intendantin des Prinz-Regent-Theaters, Sabine Reich, als Moderatorin zu gewinnen, die da sicher sehr souverän hindurchführen wird.
? Um welche Themen wird es gehen?
! Wir haben drei Themenrunden geplant: Mobilität, Klima und Umwelt; Wohnen, Quartiers- und Stadtentwicklung sowie Bürgerbeteiligung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Das ist natürlich nicht alles, was in der Kommunalpolitik von Bedeutung ist, aber doch ein ziemlich breites Spektrum und wir haben auf dem Podium einen freien Stuhl, wo weitere Statements der Zivilgesellschaft eingebracht werden können.
In einer vierten Runde erhalten die OB-Kandidat*innen Gelegenheit, zusammenzufassen, was für sie von besonderer Bedeutung war.
? Ihr habt aber noch mehr zum Thema Bürgerbeteiligung zu bieten?
! Oh ja. Wir haben alle Parteien aufgefordert, uns ihre:n „Bürgerbeteiligungsbeauftragte:n“ zu nennen und dann konkrete Fragen gestellt. Die Antworten liegen inzwischen vor und werden ebenfalls am Freitag vorgestellt. Zunächst auf der Veranstaltung und dann auch hier auf dieser Seite.
? Eure Erwartungen für Freitag?
! Die Rotunde ist ein toller Ort und wir freuen uns sehr, dass wir gerade dort die Möglichkeit bekommen, unser neues Format auszuprobieren. Wir haben reges Interesse registriert und gehen davon aus, dass ein sehr lebhafter Abend werden wird. Der übrigens auch Ende offen ist. Im Foyer gibt es Infostände und genug Platz und Gelegenheit für zwanglose Gespräche im Anschluss.
